Jeden Tag regen wir uns über all die schrecklichen Ereignisse auf. Über Kriege, Ausbeutung, Gewalt, Terror, Unterdrückung, Missbrauch, Verstümmelung. Über Ohnmacht. Ereignisse die unendlich weit weg sind und die wir kaum bis gar nicht beeinflussen können. Alles was wir uns wünschen, ist, dass die Welt ein schöner, friedlicher Ort ist. Für uns. Für unsere Kinder. Für deren Kinder.
Sobald Menschen eine ungünstige Zukunft erkennen, setzen sie alles daran, diese Situation zu verhindern, auch mit dem Risiko, dadurch genau diese Situation zu schaffen. Ein Paradoxon, das zu akzeptieren vielen schwer fällt. Und doch gibt es einige Beispiele dafür. Unter anderen auch in den Göttergeschichten der Asen.

Dieses Wochenende habe ich ein bisschen für einen Ausflug nutzen können. Ich hatte nichts geplant und so warteten einige Überraschungen auf mich. Angefangen hat es damit, dass ich einen Ausflug an die Flussauen machen wollte. Dort angekommen, konnte ich sehen wie die ortsansässige Biberfamilie sich fleißig an den am Ufer wachsenden Bäumen gütlich getan hat.
In diesen Tagen steht Imbolc beziehungsweise Dísablót vor der Tür. Die einen feiern es am 01. Februar, die nächsten zum ersten Vollmond nach dem 13. Neumond.. Andere feiern den Tag drei Tage. Einen zur Vorbereitung, einen als Hochtag, einen zur Nachbereitung. Wie gefeiert wird, sei jedem selbst überlassen.

Wieder geht ein Jahr vorbei. Die letzten Besorgungen werden gemacht, der Haushalt auf Vordermann gebracht, Kerzen aufgestellt, grüne Zweige ins Haus geholt. Man denkt an Freunde und Familie und rückt insgesamt ein bisschen mehr zusammen.
Gehen wir davon aus, dass es den meisten Menschen im Internet völlig egal ist, was du tust, was du denkst, wie stabil du bist oder welche Probleme du hast. Einige dieser Menschen haben Freude daran, andere Menschen zu verletzen, zu diffamieren, zu verleumden oder ihnen gar den Tod zu wünschen.

Gut und böse, das gibt es nicht. Es gibt immer ein bisschen von beiden. Nicht schwarz oder weiß, sondern grau. Grau ist schwierig. Grau lässt sich nicht erfassen. Deshalb wirkt es ekelhaft. Schwarz und weiß wäre einfach. Böse = meiden oder wegjagen. Gut = anziehen oder festhalten.
In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen lesen wir Artikel über den Eintritt in eine 5. Dimension, das Zeitalter des Jaguars, des Tigers, des Wassermanns. Meistens verbunden mit einem speziellen kosmischen Ereignis. All diese Artikel haben gemeinsam: Es werden großartige, lichtvolle Zeiten auf uns zukommen, die Menschheit wird aufwachen, aber es wird auch sehr schmerzhaft werden. Leider können all diese Artikel nicht genau sagen, wann das genau sein wird, aber wir würden es alle...

Die Aufgabe eines Schutzkreises ist es, dass was draußen bleiben soll draußen zu halten und was drinnen ist, drinnen zu halten. Betrittst Du meine Kreise, bist du auch in meiner Welt und musst nach meinen Regeln spielen.
Einer der bewegendsten Momente gestern war, als ein älterer Herr sich zu mir setzte. Schon einige Minuten vorher saß er noch etwas weiter entfernt. Er pirschte sich vorsichtig an mich heran. Als er neben mir saß, erzählte er knapp, dass er am Tag zuvor einen Unfall hatte. Ein Ehepaar, welches er heimbringen wollte, saß in seinem Wagen. Im Wagen des anderen Fahrers war ein Baby. Der andere Wagen fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit über eine Kreuzung und in sein Auto rein.

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